Friedensgruppe Lüdenscheid

Aktuell

Nächstes Treffen:
Dienstag, 14.09.2010 19 Uhr
Der Kleine Prinz
Luisenstraße, Lüdenscheid


Kampagne gegen Neonazis

Zur Kampagnenseite gegen den Einzug von Neonazis und Rechtsextremisten in unsere Parlamente und kommunalen Vertretungen.


Unser aktuelles Flugblatt
Kein Soldat Mehr!
Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!

Zur Mahnwache am 19.02.10 gegen die geplante Truppenaufstockung.
Flugblatt


Jetzt online!
Gedenkbuch fuer die Opfer des Nationalsozialismus
ist jetzt online verfügbar.
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10 Jahre aktiv gegen Krieg und Faschismus

Regelmäßig finden auf der Rathaustreppe am Lüdenscheider Sternplatz sowie vor dem Alten Rathaus in der Wilhelmstraße Mahnwachen gegen Militärgewalt, Kriegsdrohungen und -einsätze und andere Formen von Terrorismus statt.

Wir rufen zur Teilnahme auf!

Samstag, 4. September 2010, 11 - 13 Uhr Sternplatz, Rathaustreppe
Den Krieg in Afghanistan beenden - zivil helfen!
Mahnwache anlässlich des 1. Jahrestages des verbrecherischen Bombardements in Kunduz. Bundeswseit veranstaltet die Friedensbewegung mit ihrem aktuellen Appell Mahnwachen und weitere Protestaktionen.

Sonntag, 5. September 2010, 10:30/11:00 Uhr Uhr Ehrenstätte Hühnersiepen
Antikriegstag 2010 - Nie wieder Faschismus - nie wieder Krieg!
Wie in jedem Jahr findet am 1. Sonntag des September eine Gedenkveranstaltung anlässlich des Antikriegstages (1. September) auf dem sogenannten Russenfriedhof, der Ehrenstätte Hühnersiepen statt.


Prototyp des Terrors

Vor 70 Jahren - am 20. August 1940 - wurde das Reichsweit erste Arbeitserziehungslager eingerichtet - an der Baustelle der heutigen Versetalsperre.
Die Schönheit des Versestausees lässt leicht vergessen, dass die Polizeileitstelle West (Düsseldorf), der Reichstreuhänder der Arbeit (Präsident des Arbeitsamts Essen), Hoch-Tief und die Geheime Staatspolizei (Gestapo) Dortmund hier im früheren Tal der Verse vor 70 Jahren das erste Arbeitserziehungslager Deutschlands in Lüdenscheid - Hunswinkel errichtete.
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Presse


Passt der Lüdenscheider Volkstrauertag zur Idee des Volksbunds Deutscher Kriegsgräberfürsorge?
Eine öffentliche Anfrage

Der Volkstrauertag ist der wichtigste Gedenktag für die Opfer von Kriegen und staatlicher Gewalt. Denn die Regierungen und Staaten Europas haben Millionen Menschen in Kriegen und durch politischen Terror getötet. Auch heute noch sterben Soldaten in deutschen Kriegseinsätzen, in denen viele Menschen getötet werden. (vgl. Luftangriff auf die hundert Menschen an den Tankwagen in Afghanistan) An die Opfer staatlicher Gewalt wurde 2009 in Lüdenscheid nur wenig erinnert,...weiter

Zwischenzeitlich führte unser Anfrage - nach anfänglich längerem "Schweigen" - zu einer intensiveren Kontroverse auch in der lokalen Presse.

Im Wortlaut:

Öffentliche Anfrage
Nachfrage
Pressemitteilung vom 22.03.2010
Schreiben der Stadt vom 29.04.2010
Schreiben der Stadt vom 16.06.2010


Wir setzen die Friedensfahrten in unsere Partnerstädte fort

Der Frieden fällt nicht vom Himmel!

Wenn Deutsche etwas aus der Geschichte gelernt haben sollten, dann ist es die Aufgabe, so viel wie möglich für den Frieden zu tun. Deshalb fährt die Friedensgruppe zum 70. Jahrestag des Einmarschs in die Partnerstädte Lüdenscheids. Das war zuerst am 1. Sept. 2009 in Myslenice, wo die Friedensgruppe am ersten Schultag des neuen Schuljahrs zu den Oberstufenschülern über die Bedeutung der Friedensarbeit heute sprechen durfte. Nun stehen in den nächsten Wochen die Besuche in Leuven, Den Helder und Romilly an, die vor 70 Jahren erobert und Opfer des Holocausts und des Krieges wurden. Ein Friedensbanner mit den Stadtwappen der Partnerstädte, ein Friedensbaum und eine Dokumentation werden jeweils überreicht, um zu verdeutlichen, dass die wichtigste Aufgabe der heute Lebenden der Schutz des Lebens und des Friedens durch Solidarität ist. Leider ist das seit dem Zweiten Weltkrieg nur in Zentraleuropa gelungen, aber nicht in der Welt, wo wieder deutsche Truppen im Einsatz sind und nicht nur Terroristen töten, sondern auch Frauen und Kinder. Mit den Besuchen sollen in Europa Freundschaften entstehen und Feindbilder verhindert werden. Gleichzeitig wird auf die europäische Pflicht hingewiesen, mehr zur Abrüstung und zum Frieden in der Welt beizutragen.


Ein kleiner Denkanstoß mit großer Wirkung

Als wir im Oktober vergangenen Jahres eine kurze E-Mail an den Zentralrat der Juden und den DFB schickten, in der wir die Verleihung des Leo-Baeck-Preises an Theo Zwanziger dem Einsatz eines NPD-Funktionärs als Schiedsrichter im hiesigen Fußballkreis unkommentiert gegenüberstellten, hatten wir nicht mit einer derart großen Resonanz gerechnet...weiter

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